Das Kernkraftwerk Krümmel

Das Kernkraftwerk Krümmel befindet sich gegenwärtig in der „Nachbetriebsphase“. Das heißt konkret: Mit Inkrafttreten der 13. AtG-Novelle wurde dem Kraftwerk die Berechtigung zum Leistungsbetrieb entzogen. Bevor der eigentliche Rückbau der Anlage beginnen kann, ist ein atomrechtliches Genehmigungsverfahren durchzuführen.

Nach Erteilung der entsprechenden Genehmigung kann mit dem Abbau begonnen werden. Am Ende dieses Prozesses steht die Entlassung der Anlage aus der atomrechtlichen Überwachung. Erst danach kann eine Nachnutzung des Standorts bzw. der konventionelle Abriss bis zur „grünen Wiese“ stattfinden. Laut Atomgesetz muss jedes Kernkraftwerk über ein standortnahes Zwischenlager verfügen. Das Standort-Zwischenlager Krümmel ist auf eine Gesamtkapazität von 80 CASTOR®-Behältern ausgelegt. Seit dem 1. Januar 2019 übernahm der Bund mit der BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH) das Standortzwischenlager Krümmel. Grundlage für die Übernahme ist das Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. 42 CASTOR®-Behälter befinden sich seit dem 12.12.2019 im Standort-Zwischenlager Krümmel.

Die Historie des KKW Krümmel

Hier können Sie die bebilderte Geschichte des Kernkraftwerkes nachlesen.