Am 22.10.2018 hat die jährliche Brandschutzübung der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Krümmel mit den Wehren der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht und der Freiwilligen Feuerwehr Grünhof-Tesperhude und dem DRK als involvierter Rettungsdienst stattgefunden. Es wurde in drei unterschiedlichen Szenarien der Ernstfall geprobt. Als Beobachter waren neben der Aufsichtsbehörde, Sachverständige im atomrechtlichen Verfahren vom TÜV sowie Vertreter der Stadt Geesthacht vertreten. Auch Mitarbeiter des Kernkraftwerks Krümmel verfolgten die Übung. Als neue Gäste konnten zum ersten Mal Vertreter der BGZ (Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung) teilnehmen, die ab dem 01.01.2019 das Standortzwischenlager als neuer Betreiber für den Bund übernehmen.

Für die Durchführung hatte die Übungsleitung drei verschiedene Fälle vorbreitet:
• Menschenrettung und Brandbekämpfung innerhalb eines Kontrollbereichs (SZK)
• Menschenrettung und Brandbekämpfung
• Personenrettung mit technischer Hilfeleistung

Die Personensuche und Personenrettung sowie die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz. Es wurde bei starker Rauchentwicklung geübt.

Die beteiligten Rettungskräfte konnten durch Abstimmung und Koordination in der Zusammenarbeit, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Teams unter Beweis stellen.

Der Leiter der Anlage, Herr Torsten Fricke, hob am Ende der Übung den hohen Stellenwert und den Einsatz eines jeden beteiligten Feuerwehrmannes und Rettungssanitäters hervor, die sich für die Gemeinschaft freiwillig einsetzen und dankte für die Teilnahme an der Übung.