Elbstadt Geesthacht

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Foto: Tourist-Information Geesthacht

Geesthacht ist die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein und Teil der Metropolregion Hamburg. Sie liegt südöstlich von Hamburg direkt am Elbufer; die Entfernung zur Hamburger Innenstadt beträgt etwa 30 Kilometer.

Unterhalb des Geesthachter Wehrs beginnt die tidebeeinflusste Unterelbe. Das Stadtgebiet grenzt unmittelbar an den Hamburger Stadtteil Altengamme und ist von Niedersachsen nur durch die Elbe getrennt, die Stadt liegt also an einem Dreiländereck.

Nach den Hamburger Elbbrücken befindet sich hier mit der Elbbrücke Geesthacht die zweite feste Elbquerung nach Niedersachsen – von der Elbmündung aus gesehen – und zugleich eine von zwei Elbquerungen Schleswig-Holsteins neben der Elbbrücke Lauenburg. Geesthacht ist aktuell noch größter Nuklear- und Energiestandort Norddeutschlands (Pumpspeicherwerk, Forschungsreaktor Geesthacht, Kernkraftwerk in Krümmel).

Weitere bekannte Unternehmen am Standort sind die Depesche Vertriebs GmbH („Diddl-Maus“), der Leuchtturm-Albenverlag sowie der Neuland Verlag. Geesthacht hat rund 30.000 Einwohner.

Im Jahr 2016 beging Geesthacht sein 800. Gründungsjubiläum.

(Quelle: Wikipedia, Eigenrecherche)

 

Jubiläumsstadt Geesthacht

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Geesthacht konnte 2016 auf (offizielle) 800 Jahre Ortsgeschichte zurückblicken – ein Anlass für ein Jubiläum!
Als Hachede wird der Ort, der damals ein so genanntes Haufendorf an der Elbe war, in einem Dokument erstmals erwähnt.

Bereits im Jahre 1216 wird dieses kleine Hachede in großen historischen Zusammenhängen urkundlich erwähnt – mit dem Hamburger Hafen, mit Kriegen um Hamburg, mit dem Thronstreit der Staufen und Welfen. Kaum aber ist Hachede ins „Licht der Geschichte“ getreten, da wird es offensichtlich von den Fluten der Elbe zerstört – geteilt in Geest-Hachede und Marsch-Hachede (heute Geesthacht und Marschacht).

Über das mittelalterliche Hachede sind die Kenntnisse sehr bescheiden, neuere Recherchen für das GeesthachtMuseum! und Stadtarchiv haben 2011 und 2013 für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges (in Buchform) und der Französischen Besatzungszeit (als unveröffentlichtes Manuskript) erstmals genaue überprüfbare historische Fakten erbracht.

Auch schon in der so genannten Steinzeit wurde das Gebiet des späteren Hachedes als temporärer Siedlungsort genutzt, welches durch Fundstücke belegt werden konnte.

Die Stadt Geesthacht blickt nun auf 800 Jahre Stadtgeschichte zurück. Das wichtigste Element eines Jubiläums ist jedoch der Nachweis der ersten namentlichen Nennung oder einer Gründungsurkunde. Die vermeintliche Geburtsurkunde Hachedes stellte ein gewisser und nicht ganz unbekannter Albrecht von Orlamünde, Graf von Holstein, aus. Als Zeugen unterschrieben Friedrich von Haseldorf, Reinfried von Truchseß, Timo von Segeberg, Heinrich von Barmstedt und Friedrich von Ratzeburg.

Und merkwürdig an dieser Urkunde, es fehlt ihr alles, was Historikern das Taxieren leicht macht: Titel, Anrufung, Begrüßung – und das Datum!
Seit fast zwei Jahrhunderten haben Historiker zum Datum geforscht. Und von Johann Martin Lappenberg (1842) bis Klaus Richter (1982) sind sich die Forscher tendenziell relativ einig: Diese Urkunde stammt aus dem Jahre 1216. Etwas differenzierter sieht es heute der Historiker und ehemaliger Archivar des Hamburger Stadtarchives Lorenzen-Schmidt (2014). Denn in den Schleswig-Holsteinischen Regesten und Urkunden wurde die Entstehung „um 1216“ dokumentiert. Dies meint zwar circa, bedeutet allerdings auch, dass 1216 die Grundlage für ein Ortsjubiläum sein kann.

Und natürlich setzt der Umstand, dass die Stadt Geesthacht 1993 das 777-jährige Ortsjubiläum gefeiert hat, eindeutige Zeichen, dass Geesthacht im Jahr 2016 das Alter von 800 Jahren erreicht hat.

(Quelle: Stadt Geesthacht)

Das Stadtwappen

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau. Vorn auf grünem Dreiberg eine schwarze Korbweide mit sieben grün belaubten Schößlingen, hinten auf silbernen und blauen Wellen ein einmastiger goldener Kahn mit silbernem Segel.“

Am 05. April 1929 erhielt die Stadt Geesthacht offiziell ein Wappen, das mit seinen Bildern die Geschichte des Ortes erzählt. Das linke Feld berichtet von der Flusslage der Stadt und ihrer engen Verbindung zur Schifffahrt und Fischerei.  Der Weidenbaum auf grünem Grund steht für die drei ältesten Gewerbe in Geesthacht: die Korbmacher, Bandreißer und Rutenreißer.
Die sieben Äste des Baumes stehen für jene Familien, deren Namen als älteste in Geesthacht bezeugt wurden.
In Auftrag gegeben wurde das Wappen von Pastor Natus beim Künstler Hans Holert.

Die Website der Stadt Geesthacht

Hier finden Sie Wissenswertes sowie Aktuelles aus der Gegend:  www.geesthacht.de

Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten in Geesthacht und Krümmel

Dörflicher Charme und innovative Wissenschaft, wunderbare Natur und imposante Bauwerke: Geesthacht präsentiert sich mit Eindrücken, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Schwingen Sie sich aufs Fahrrad oder schnüren Sie die Wanderschuhe. Begeben Sie sich auf eine interessante Spurensuche und entdecken Sie unsere Naturschätze.

Die vielfältige Stadt an der Elbe mit Ihren charmanten Gegensätzen hält viele Überraschungen bereit. Die günstige Lage an der Elbe und der Sand des Geesthangs machten die Stadt schon früh als Standort für innovative Forschung und Industrie interessant. Diese Tradition hält sich bis heute. Einrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das Pumpspeicherkraftwerk machen die Stadt zum größten Forschungs- und Energiestandort Norddeutschlands.

Staunen kann man auch über imposante Bauwerke, wie die große Elbschleuse und die größte Fischaufstiegsanlage Europas.

Im GeesthachtMuseum erfahren Sie in einer modernen Ausstellung mehr über all diese Themen.

(Quelle: www.geesthacht.de)