Krümmel: Ein nachhaltiger Veränderungsprozess

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Foto: Tourist-Information Geesthacht

Bekannt wurde Krümmel ab 1866 durch die Dynamitfabrik Krümmel von Alfred Nobel, der an dieser Stelle das Dynamit erfunden hat. Bis 1945 wurde hier auf einem großen Areal Sprengstoff hergestellt.

1956 wurde zwischen den Geesthachter Ortsteilen Krümmel und Grünhof-Tesperhude die Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schifffahrt und Schiffbau (GKSS) (heute HZG) – auf ehemaligen Teilen der Nobel-Dynamitfabrik – angesiedelt. Dort wurde das erste atomgetriebene Schiff der BRD und das dritte in der Welt, die Otto Hahn, konzipiert.

Ebenfalls auf dem ehemaligen Gelände der Nobel-Dynamitfabrik wurde 1984 der lange Zeit größte Siedewasserreaktor der Welt in Betrieb genommen.

Obwohl das Kernkraftwerk seit 2009 nicht mehr in Betrieb ist, verbinden viele automatisch den Standort Krümmel damit.

Insofern ist der Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel ein wesentlicher Teil des Veränderungsprozesses für den Standort Krümmel bei Geesthacht.

(Quelle: Wikipedia)

Wird einmal eine grüne Wiese dort sein, wo heute noch das Kernkraftwerk Krümmel steht?

Ja, die aktuelle Planung sieht den vollständigen Abbau der Anlage bis zur grünen Wiese vor.

Elbstadt Geesthacht

Geesthacht ist die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein und Teil der Metropolregion Hamburg. Sie liegt südöstlich von Hamburg direkt am Elbufer; die Entfernung zur Hamburger Innenstadt beträgt etwa 30 Kilometer. Unterhalb des Geesthachter Wehrs beginnt die tidebeeinflusste Unterelbe.

Das Stadtgebiet grenzt unmittelbar an den Hamburger Stadtteil Altengamme und ist von Niedersachsen nur durch die Elbe getrennt, die Stadt liegt also an einem Dreiländereck…mehr