Rückschau 2007

Zum 10. Mal jährt sich ein Ereignis im KKW Krümmel aus dem Jahr 2007, dass aktuell Gegenstand der rückschauenden Berichterstattung in den Medien war (siehe Presseschau (LINK)). Damals kam es zu einem Trafobrand außerhalb des Reaktorgebäudes. In der Folge wurde die Relevanz dieses Geschehens intensiv diskutiert. In Erfüllung der Pflicht zur Information der Öffentlichkeit aus § 7c Abs. 2 Ziffer 4 Atomgesetz stellt die Kernkraftwerk Krümmel GmbH & Co OHG die nachfolgende Auswahl von Dokumenten bereit:
 
Der SPIEGEL berichtete am 22.10.2007 in einem ausführlichen Artikel, der auch eine detaillierte Chronologie der Ereignisse enthielt: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-53364516.html
 
Demnach habe die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit in Köln, zuständig für die Einstufung von Gefahrenklassen bei Störfällen in kerntechnischen Anlagen, die Ereignisse in Krümmel in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde in Kiel und mit dem Bundesumweltministerium bewertet, allerdings nicht als Störfall oder als Störung. Der Vorfall galt demnach als „Ereignis ohne oder mit geringer sicherheitstechnischer Bedeutung“. Dies ist auf der sog. Ines-Skala Stufe 0. Anderslautende spätere Einschätzungen, so das Blatt, seien überwiegend politisch motiviert gewesen.
 
Entsprechend wurde das Ereignis auch im Jahresbericht 2007 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit  (Stand 31.03.2008, dort Seite 7) eingestuft. Der Bericht ist hier online einsehbar:
 
Inhaltlich gleichlautend antwortete der damalige Leiter der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht, Dr. Wolfgang Cloosters, in einem Schreiben vom 29.12.2009 auf eine Forderung aus Reihen des Landkreises Harburg. Dieser hatte die Behörde aufgefordert, dem Betreiber von Krümmel aufgrund der Ereignisse die Betriebserlaubnis zu entziehen. Neben einer Darstellung der dafür prozessual erforderlichen Schritte für ein solches Vorgehen stellt der Verfasser Cloosters auch in diesem Schreiben klar, dass es sich nicht um einen Störfall, sondern lediglich um ein meldepflichtiges Ereignis der untersten Kategorie gehandelt hatte. Das Schreiben ist hier online einsehbar:

KKK-Dialogforum-Teilnehmer besichtigen das Standortzwischenlager

20.06.2017

Es war der Wunsch der Teilnehmer des KKK-Dialogforums, einmal das Standortzwischenlager Krümmel von innen zu sehen. Mehr als die Hälfte der regelmäßigen Teilnehmer hatten sich zur Besichtigung angemeldet und hörten erstmal einen Vortrag von Herrn Jens Manthey, dem Leiter des Zwischenlagers. Herr Manthey ging auf die gesetzlichen Grundlagen ein, auf die Historie, auf den jetzigen Status und gab auch einen Ausblick in die Zukunft. Den Vortrag von Herrn Manthey zum Standortzwischenlager finden Sie hier.

Herr Manthey beim Vortrag im Schuko

Anschließend erfuhren die Teilnehmer, welche Prozeduren erforderlich waren, um tatsächlich in das Zwischenlager zu kommen. Schritt 1: Zugang in das Kraftwerksgelände, Schritt 2: Zugang in das Standortzwischenlager. Beide Schritte waren verbunden mit vielen Prüfungen und Formalismen, einschließlich Umkleiden mit Sicherheitsschuhen, Overall und Helm, persönlichen Messungen und ganz bestimmte Schritte bei der technischen Zugangskontrolle.

  
(1: Im SZK vor einem leeren CASTOR; 2: Herr Manthey erklärt das Lüftungskonzept)

Im Standortzwischenlager erläuterte Herr Manthey die Räumlichkeiten, die Transportwege, die Krannutzung, das Lüftungskonzept und den Wartungsraum. Die Teilnehmer konnten auch einen Blick in das Lager mit den dort stehenden Castoren werfen.

Weil es stark regnete, organisierte anschließend Herr Fricke, Leiter der Anlage, noch schnell einen Fahrdienst, der die Teilnehmer nach dem Verlassen des Kraftwerksgeländes wieder trocken in das Schulungs- und Kommunikationszentrum brachte.

Einsatz von Fremdfirmen im Kernkraftwerk Krümmel (KKK) / Veranstaltung am 11.05.2017

Fast 60 Teilnehmer folgten der Einladung der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht (WVG) in das Schulungs- und Kommunikations-Zentrum am Kernkraftwerk , um sich über das Thema „Einsatz von Fremdfirmen im Kernkraftwerk Krümmel“  zu informieren.

Herr Wirobski – Vorsitzender der WVG – betonte in seiner Begrüßung die Chance für Firmen der Region,  das Kernkraftwerk Krümmel bei sowohl bereits jetzt laufenden Arbeiten als auch bei einem möglichen Rückbau zu unterstützen.

  
(links: Herr Wirobski (WVG) bei der Begrüßung; rechts: die Teilnehmer)

Der Bürgermeister von Geesthacht- Herr Olaf Schulze- sprach ein Grußwort und begrüßte die Initiative der WVG, die eine sinnvolle Ergänzung zu den sowieso regelmäßig stattfindenden Dialogen im KKK-Dialog-Forum ist.

Als Einstimmung berichtete Torsten Fricke- Leiter der Anlage- zum Status des KKK und anschließend hatten Herr Fricke und Michael Wenk (Öffentlichkeitsarbeit KKK) einen umfangreichen Fragen – und Antworten-Katalog zum Thema „Einsatz von Fremdfirmen“ erstellt, der von den Beiden vorgetragen wurde.


(links: Grußwort vom Bürgermeister Geesthacht, Herr Olaf Schulze; rechts: Torsten Fricke (KKK) und Marlis Philipp (Lubmin) bei der Beantwortung von Fragen)

Den gesamten Vortrag mit den Fragen und Antworten finden Sie in unserem Downloadbereich.

Als Ergänzung zu den Fragen konnte Frau Phillip vom  Kernkraftwerk Lubmin noch über Ihre Erfahrungen mit Fremdfirmen und dem Rückbau berichten.

Es wurde verabredet, eine Folgeveranstaltung im Jahr 2018 stattfinden zu lassen.

Ein Notstromdiesel nicht einsatzbereit

03.04.2017

Im Kernkraftwerk Krümmel wurde am 29.03.2017 im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung an einem der sechs Notstromdiesel im Kühlwasserkreislauf des Motors ein Riss in einer Kühlwasserleitung festgestellt. Das betroffene Bauteil wurde bereits ausgetauscht, der Notstromdiesel ist wieder einsatzbereit.

Die für den Stillstand der Anlage vorgegebene Mindestreserve von 2 Notstromdieseln war während der Instandsetzung mit der Verfügbarkeit von 4 Notstromdieseln gewährleistet.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 03.04.2017, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

Endlagersuchgesetz

28.03.2017

Mit dem Endlagersuchgesetz, auch Standortauswahlgesetz, hat der Gesetzgeber im Juni 2013 einen Fahrplan für die Suche nach einem Endlager geschaffen. Das Ziel ist der bestmögliche Standort für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle. Dabei ist dauerhafte Sicherheit für Menschen, Umwelt und Natur das oberste Gebot. Der Suchprozess soll demokratisch legitimiert sein, transparent und nachvollziehbar, unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Standortsuche wird ergebnisoffen sein, auf der Basis fachlich begründeter Kriterien ohne Vorfestlegungen („weiße Landkarte“). Im ersten Schritt hat eine pluralistisch besetzte Endlagersuchkommission Kriterien für die Endlagersuche entwickelt und diese Ende 2016 dem Bundestag vorgelegt. Nach dessen Zustimmung passierte das Gesetz Ende März 2017 auch den Bundesrat. Bis 2031 soll ein Standort gefunden sein, der Betrieb des Endlagers ist ab 2050 geplant.

Link zum Gesetzestext: www.gesetze-im-internet.de/standag/index.html

Kommunikatorentreff 2017 im Kernkraftwerk Krümmel

Einmal im Jahr kommen die Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit verschiedenster Institutionen zusammen, um über Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit zu sprechen, die Herausforderungen des Rückbaus von Kernkraftwerken und neue Themen im Rahmen der Energiewende zu diskutieren.

Am 14. und 15. März 2017 trafen sich dazu mehr als 30  Teilnehmer zum diesjährigen Kommunikatorentreff im Schulungs- und Kommunikationszentrum am Kernkraftwerk Krümmel.


Teilnehmer während der Begrüßung

30 Teilnehmer von z.B. GNS, PreussenElektra, KHG GmbH, Vattenfall, Asse, Polizei Hamburg, Uni Hannover u.a. hatten zugesagt und bekamen als Rahmen-Information interessante Vorträge präsentiert :

• Status Windenergie- Energiewende lohnt sich das? – Dr. Kammer, Vattenfall
• Die Strahlenexposion der Bevölkerung durch den Rückbau der Kernkraftwerke – Dr. Dischinger, Norddeutsches Seminar für Strahlenschutz
• Endlagerung – wie geht es weiter? – Dr. Brammer, Gesellschaft für Nuklear Service mbH
• Aufgaben und Ausrüstung des kerntechnischen Hilfsdienstes – Dr. Gustmann, Kerntechnische Hilfsdienst GmbH
Neben den Vorträgen blieb ausreichend Zeit, um Erfahrungen auszutauschen oder zu speziellen Themen eine gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen, bzw. sich darüber auszutauschen.

Zum letzten Mal bei der Veranstaltung dabei war Jürgen Auer / GNS, der lange Zeit direkter Ansprechpartner im Informationshaus Gorleben war, ein echtes Urgestein in der Branche. Herr Auer wurde von den Teilnehmern in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.

  

links: Teilnehmer vor dem KKK; rechts: Vattenfall verabschiedet Jürgen Auer

Sechstes KKK-Dialog-Forum

Am 12.01.2017 trafen sich 26 Teilnehmer zum sechsten KKK-Dialog Forum. Neben den Teilnehmern der Institutionen, die von Vattenfall direkt eingeladen werden, waren diesmal auch weitere neun Gäste und zwei Pressevertreter anwesend. Erfreulich ist, dass auch der Landkreis Lüneburg vertreten war und weiterhin regelmäßig teilnehmen will.

Nach der Begrüßung durch Herrn Fricke und Herrn Wenk von Vattenfall und der Behandlung der offenen Punkte aus dem vorherigen Gespräch berichtete Herr Fricke (Leiter der Anlage KKK) zum Status des Kernkraftwerks mit dem Blick auf die Aktivitäten in 2016 und die Beschreibung der aktuellen Bauvorhaben.

Hauptthema des Abends war dann die Vorstellung und begleitende Diskussion zur Personalorganisation des Kernkraftwerks.

Den Vortrag des Abends finden Sie als PDF in unserem Download-Bereich.

Als nächster Termin wurde der 15.06.2017 verabredet. Thema des Abends: Das Standortzwischenlager Krümmel  mit einem evtl. Rundgang durch das SZK.

Krümmel: Vattenfall reicht Antrag zum Bau des Lagers für schwach- bis mittelradioaktive Abfälle ein

Vattenfall hat heute, 13.12.2016, den Antrag zum Bau eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (LasmAaZ – LasmA am Zwischenlager) bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein (MELUR) eingereicht. Das Lager soll auf dem Gelände des Kernkraftwerks Krümmel gebaut werden und dient der Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, die später in das Bundesendlager Schacht Konrad gebracht werden sollen.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Sandra Kühberger, Pressesprecherin, PRA / Media Relations Germany
Telefon +49 30 8182 2323, Fax +49 30 8182 2315,
sandra.kuehberger@vattenfall.de

Energiewende konkret: Informationsveranstaltung zum Kernkraftwerk Krümmel

02.12.2016

Das Kernkraftwerk Krümmel hat im Rahmen der regelmäßigen Informationsreihe „Energiewende konkret: Informationen zum Antrag auf Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel“ über 50 Teilnehmer aus Geesthacht und Umgebung über den aktuellen Status informiert.

Der Strahlenschutzbeauftragte W. Schappert erklärt die radioaktive Strahlung

Gesprächspartner an dem Abend waren:
Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter Vattenfall Nord und Geschäftsführer Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH.
Dr. Ingo Neuhaus, Geschäftsführer Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH
Torsten Fricke, Leiter Kernkraftwerk Krümmel
Niels Ortlepp, Referent für Rechtsangelegenheiten in der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR).

Die Zuschauer/Zuhörer im Oberstadttreff

Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie in unserem Downloadbereich.
Für das Jahr 2017 sind weitere Veranstaltungen dieser Reihe geplant.

Minister Habeck besichtigt Castorbeladung in Krümmel

24.11.2016

Bei einem Besuch des schleswig-holsteinischen Energiewendeminister Dr. Robert Habeck im Kernkraftwerk Krümmel wurde am 21.11.2016  die Beladung eines Castorbehälters mit abgebrannten Brennelementen gezeigt.

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Habeck in Krümmel

Dabei wird der leere Castorbehälter vor der Beladung mit einer Hülle als Kontaminationsschutz – dem sogenannten Kontaminationsschutzhemd – versehen und samt Hülle ins Lagerbecken getaucht. Unter Wasser wird der Castorbehälter mit abgebrannten Brennelementen beladen (Bild 1 und 2), nach dem Befüllen mit max. 52 Brennelementen wird unter Wasser der Primärdeckel aufgesetzt. Nach dem Herausheben des Behälters aus dem Lagerbecken wird dieser Deckel verschraubt, der Castor gereinigt, entwässert und getrocknet. Im Anschluss wird der Sekundärdeckel gesetzt und verschraubt. Der Castorbehälter wird von der IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) im Anschluss mit einem Siegel versehen. Danach steht der Castorbehälter zum Transport bereit.

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Links: der Castorbehälter im Lagerbecken in Beladeposition; rechts: der Castorbehälter wird mit Brennelementen beladen

Die Beladearbeiten werden sich erwartungsgemäß über einen längeren Zeitraum erstrecken, insgesamt müssen knapp 700 Brennelemente und außerdem ca. 150 Sonderbrennstäbe verpackt werden. Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH, erklärte: „Wenn ein Kraftwerk den Leistungsbetrieb geplant einstellt, können im Vorfeld die Voraussetzungen für eine zügige Entladung der Brennelemente geschaffen werden. Durch den schnellen Ausstiegsbeschluss im Jahr 2011 konnte das Kraftwerk Krümmel diese Vorbereitungen nicht treffen. Unter anderem sind die Brennelemente deutlich kühler als sie es üblicherweise gewesen wären. Dementsprechend dauern die Trocknungsprozeduren länger oder es werden andere Trocknungsverfahren notwendig.“ Neben diesen Unwägbarkeiten beim Trocknungsprozess ist beispielsweise auch die Zahl der speziell für diese Tätigkeiten ausgebildeten Verladeteams (Mitarbeiter der GNS) begrenzt.

Mit Blick auf ein Höchstmaß an Sicherheit werden die Beladearbeiten bewusst so geplant, dass sie sich nicht kontinuierlich wiederholen, sondern Pausen und längere zeitliche Abstände vorsehen. Mit diesem sogenannten Batch-Verfahren wird vermieden, dass anspruchsvolle Prozesse, die bei den Mitarbeitern eine hohe Konzentration erfordern, monoton werden, sich zu oft wiederholen und so die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt. Deshalb sind explizit längere Unterbrechungen der Arbeiten vorgesehen.

KKK Bürgermeistertreffen 2016

17.11.2016

Ein Baustein des Vattenfall Kommunikationskonzeptes für die Kernkraftwerke ist die jährliche Information an die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden.

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Das KKK-Bürgermeistertreffen 2016 fand am 16.11.2016 statt. Die Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren, wurden vom Leiter der Anlage – Herrn Torsten Fricke – zum Status des Kraftwerks informiert (den Vortrag finden Sie hier)  und in der weiteren Zeit hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, zu bestimmten Themen Ihre Fragen zu stellen.

Insbesondere wurde das Thema „Freigabe / Herausgabe von Material auf Deponien“ diskutiert.

Die Teilnehmer bestätigten das Format und ein weiteres KKK-Bürgermeistertreffen 2017 wurde verabredet.

Brandschutzübung im Kernkraftwerk Krümmel

25.10.2016

Die jährliche Brandschutzübung im Kernkraftwerk Krümmel hat am 24.10.2016 stattgefunden. Unter den wachsamen Augen der Aufsichtspersonen übten die Werkfeuerwehr des Kraftwerks, die freiwillige Feuerwehr Geesthacht und die freiwillige Feuerwehr Grünhof-Tesperhude den Ernstfall. Anhand der vorbereiteten Szenarien

• Zimmerbrand im Verwaltungsgebäude
• Vermisste Person in brennender Lagerhalle
• Rettung einer Personen vom Dach des Zwischenlagers
• Eingeklemmte Person unter Container

konnten die Wehren sowohl das Zusammenspiel untereinander als auch den richtigen – fallbezogenen – Geräteeinsatz üben.

Alle Übungen wurden zur Zufriedenheit der Beobachter erfüllt.

Das fünfte KKK-Dialog-Forum hat stattgefunden

02.09.2016

Im KKK-Dialog-Forum am 01.09.2016 wurde im dritten Teil – und damit für das KKK-Dialog-forum erstmal abschliessend – das Thema Freigabeverfahren behandelt.

Teil 1: Freimessverfahren Grundlagen und Abläufe

Teil 2: Freimessverfahren in der Praxis, Begehung des Kraftwerkes

Teil 3: Gesetzliche Grundlagen und Freigabegrenzen.

Ablauf:

Dr. Karschnick / MELUR erläutert in seinem Vortrag die gesetzlichen Grundlagen zum Freigabeverfahren, die Unterschiede von der uneingeschränkten Freigabe und der eingeschränkten Freigabe, Freigabeoptionen und das behördliche Zustimmungs-, Genehmigungs- und – insbesondere auf Nachfrage – das Überwachungsverfahren.

Dr. Müller / MELUR erläutert in seinem Vortrag die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für künstliche Radioaktivität und vergleicht diese mit der vorhandenen natürlichen Strahlung anhand von Beispielen.
Sowohl Herr Dr. Karschnick als auch Herr Müller standen für weitere Fragen zur Verfügung.
Es wurde beschlossen, daß das Thema Freigabeverfahren in der nächsten großen Öffentlichkeitssitzung noch einmal allgemein vorgestellt werden soll.
Die Vorträge von Herr Dr. Karschnick und Herr Dr. Müller finden Sie hier.

 

Energiewende konkret

14.07.2016

Informationsveranstaltung zum Kernkraftwerk Krümmel

Das Kernkraftwerk Krümmel hat im Rahmen der regelmäßigen Informationsreihe „Energiewende konkret: Informationen zum Antrag auf Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel „ über 50 Teilnehmer aus Geesthacht und Umgebung über den aktuellen Status informiert.

Gesprächspartner an dem Abend waren:

Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter Vattenfall Nord und Geschäftsführer Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH.

Dr. Ingo Neuhaus, Geschäftsführer Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH

Torsten Fricke, Leiter Kernkraftwerk Krümmel

Niels Ortlepp, Referent für Rechtsangelegenheiten in der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR).

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Moderiert wurde die Veranstaltung von Kai Gerullis, Redakteur der Lauenburgischen Landeszeitung. Die Vorträge finden Sie zum Download hier.

 

Teilnehmer des KKK-Dialog-Forums machen eine Anlagenbegehung

10.06.2016

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Teilnehmer der Begehung

Das Thema Freimessverfahren bildet den Schwerpunkt der aktuellen Diskussionen im KKK-Dialog-Forum.

Nach einem vorausgegangenen  theoretischen Teil nutzten die Teilnehmer des KKK-Dialog-Forum jetzt die Gelegenheit, die einzelnen Stationen des Freigabeverfahrens in der Praxis zu besuchen. Hierzu bot sich an, dies am aktuellen Beispiel der Zerlegung der Altturbine zu machen.

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An der Großsäge

Folgende Stationen wurden im Kontrollbereich des Kernkraftwerks und auf dem Gelände des KKK besucht:

  1. Großsäge zur Zerlegung der Altturbine
  2. Standfläche der Gitterboxen mit den zersägten Teilen
  3. Dekontaminationsboxen mit den verschiedenen Strahlverfahren zur Entfernung der Kontamination
  4. Orientierungsmessplatz
  5. Freimessanlage
  6. Lagerhalle der freigemessenen Materialien
  7. LKW Messanlage

Wolfgang Schappert, der Strahlenschutzbeauftragte der Anlage, erklärte alle Stationen und  zusammen mit Torsten Fricke, Leiter der Anlage, konnten auch alle weiteren Fragen beantwortet werden.

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An der Freimessanlage & vor der LKW Messanlage

Insbesondere wies Herr Schappert auf das umfängliche System zur Teileidentifikation und Teileverfolgung hin, auf die umfangreiche Dokumentation zu jedem einzelnen Vorgang sowie die Behördenbeteiligung und atomrechtliche Überwachung.

Im nächsten KKK-Dialog-Forum geht das Thema weiter mit der Diskussion zu den aktuellen Grenzwerten im Freigabeverfahren.

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Personenmessung: keine Kontamination

Mit Rasensamen und Gießkanne für Minister Dr. Habeck zum Rückbau der Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel

26.05.2016

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Am 12.05.2016 fand die Betriebsversammlung der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (VE-NE) statt. Als Gast durften wir den Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck begrüßen, der in seinem Vertrag Worte des Dankes an die Kolleginnen und Kollegen der VE-NE richtete. Ihr Expertenwissen würde immer wieder die Vorkommnisse und Probleme in den Anlagen lösen und dadurch auch den Minister und die Behörden unterstützen. Als Beispiel nannten u.a. die Handhabung der Fässer in Brunsbüttel, die Technik zum Bergen der Fässer sei vorbildlich entwickelt und umgesetzt worden. Dieses Expertenwissen der Kraftwerksbeschäftigten möchte er auch für den Rückbau der Kernkraftwerke im Einsatz sehen.

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Nicht nur der Minister Dr. Habeck sondern auch die Kommission zur Finanzierung des Kernenergieausstiegs empfehlen, den Rückbau der Kernkraftwerke mit dem jeweiligen Eigenpersonal durchzuführen. In dem Abschlussbericht geht die Kommission explizit auf die Situation der Beschäftigten ein und empfiehlt u.a. die Sicherung der Arbeitsplätze und des zukünftigen beruflichen Status der Beschäftigten durch den Einsatz von eigenem Personal bei Stilllegung, Restbetrieb und Rückbau der Kernkraftwerke. Das entspricht auch der Forderung des Betriebsrates der VE-NE: den Rückbau mit eigenem Personal und in eigener Verantwortung durchzuführen.

Zum Abschied haben wir Herrn Dr. Habeck mit einem kleinen Geschenk verabschiedet, dass unser gemeinsames Ziel – die Kraftwerke zur „grünen Wiese“ zurückzubauen – symbolisieren soll: Rasensamen und Gießkanne.

Pressekonferenz zum Sicherheitsbericht für das Kernkraftwerk Krümmel

23.05.2016

Ministerium und Betreiber erläutern wichtigen Verfahrensschritt zum Rückbau des Kraftwerks

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Der Sicherheitsbericht ist ein wichtiger Meilenstein im Verfahren, das einer Genehmigung zur Stilllegung bzw. dem Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel vorangeht. Das Dokument beschreibt die beabsichtigten sicherheitstechnischen Voraussetzungen und Maßnahmen und ist nötig, um der Aufsichtsbehörde und externen Gutachtern die Prüfung des vorgeschlagenen Verfahrens zu ermöglichen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem schleswig-holsteinischen Energiewendeminister Dr. Robert Habeck am 20. Mai 2016 im Landeshaus in Kiel legte Betreiber Vattenfall die entsprechenden Dokumente offiziell vor. Dabei betonten beide Seiten, dass es sich bei dem Sicherheitsbericht um eine bedeutende Weichenstellung handele, die man in guter Zusammenarbeit von Behörde und Unternehmen aufgrund der bereits gemeinsam gemachten Erfahrungen im noch laufenden Genehmigungsprozess für das KKW Brunsbüttel besonders schnell habe umsetzen können. Der Rückbau werde „ein Mammutprojekt“ sein, so der Minister. Sicherheit und Transparenz, so Betreiber Vattenfall, stehen auch bei allen weiteren Schritten an erster Stelle.

Der Minister sowie Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter von Vattenfall, stellten sich nach den Eingangsstatements den Fragen der Presse, auf dem Podium fachlich unterstützt u.a. auch von Dr. Dr. Jan Backmann, Leiter der Atomaufsicht im MELUR – Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Die Konferenz war mit ca. 35 Vertretern, insbesondere aus Printmedien, Radio und TV gut frequentiert.

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Die Fragen aus dem Auditorium beschäftigten sich u.a. mit den zu erwartenden Kosten für Stilllegung und Rückbau, deren Verteilung und die Verpackung und Lagerung strahlenden Abfalls, der Personalplanung am Standort Krümmel sowie den Genehmigungszeiträumen für das Standortzwischenlager in Hinblick auf die sehr langfristige Suche nach einem nationalen Endlager. Das Thema der standortnahen Lagerung des freigemessenen Bauschutts kam zur Sprache, ebenso die Diskussion, ob ein „sicherer Einschluss“ statt des vollständigen Rückbaus eine Alternative darstelle.
Im Anschluss an die Fragen der Journalisten standen Minister Dr. Habeck sowie Herr Wasmuth von Vattenfall für Einzelinterviews mit den elektronischen Medien bereit.

Eine umfassende Übersicht über die Veröffentlichungen zur Pressekonferenz finden Sie am 27. Mai im Rahmen unserer Presseschau.

Vattenfall reicht Sicherheitsbericht für das Kernkraftwerk Krümmel ein

20.05.2016

Vattenfall hat heute (20.05.2016) in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Energiewendeminister Dr. Robert Habeck in Kiel den sogenannten Sicherheitsbericht vorgestellt. „Der Sicherheitsbericht ist ein wesentlicher Schritt im Antragsverfahren. Er beschreibt die sicherheitstechnische Machbarkeit des Abbaus der Anlage, so dass Aufsichtsbehörde und Gutachter nun die Plausibilität unserer Planungen prüfen können. Gleichzeitig wird damit die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit vorbereitet“, erläutert Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH.

„Wir wollen – wie auch in Brunsbüttel – unsere Nachbarn und die Öffentlichkeit über die gesetzlichen Anforderungen der Umweltverträglichkeitsprüfung hinaus informieren. Deshalb haben wir verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen, z. B. unsere regelmäßige Informationsveranstaltung und das Dialog-Forum“, so Pieter Wasmuth weiter. Neben diesen Veranstaltungen vor Ort wird auch auf Facebook und dieser Website informiert.

Im Anschluss an die Einreichung des Sicherheitsberichts und des Vorschlags zum Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein umfangreiches Informations- und Anhörungsverfahren vorgesehen, an dem sich die Öffentlichkeit beteiligen kann und soll.

Der Sicherheitsbericht und die Vorschlag zum Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung stehen in unserem Downloadbereich zur Verfügung.

Vattenfall hatte am 24.08.2015 den Antrag auf Stilllegung und Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) in Kiel, eingereicht. Ebenso wie in Brunsbüttel hat sich Vattenfall für die Planung des direkten Rückbaus entschieden, um die Erfahrungen und Fachkenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal zu nutzen.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Sandra Kühberger, Pressesprecherin, PRA / Media Relations Germany
Telefon +49 30 8182 2323, Fax +49 30 8182 2315,
sandra.kuehberger@vattenfall.de

Auffälligkeit bei Fassbeprobung im Kernkraftwerk Krümmel

17.05.2016

In Vorbereitung einer Konditionierungskampagne im Kernkraftwerk Krümmel wurden 478 Fässer mit Filterkonzentraten und 480 Fässer mit Verdampferkonzentraten beprobt. Die Beprobung fand in einer lüftungstechnischen Einhausung mittels fernhantierter Geräte statt, das Beprobungsverfahren wurde durch Gutachter der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde begleitet.

957 Fässer blieben bei der Beprobung unauffällig, bei einem Fass mit Filterkonzentrat quollen nach dem Öffnen ca. 20 Kilogramm des Fassinhaltes heraus und sammelten sich auf dem Boden innerhalb der Umhausung. Das Fass war nicht beschädigt und ohne Korrosionsspuren, eine leichte Deckelwölbung des Fasses war feststellbar. Das herausgequollene Filterkonzentrat wurde in einem weiteren Fass gesammelt. Sowohl während des Öffnens des Fasses als auch während der Sammlung des Filterkonzentrates auf dem Boden wurden keine Aerosolmesswerte oberhalb der Erkennungsgrenze ermittelt. Die Mitarbeiter im Kraftwerk waren nicht gefährdet.

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Vattenfall hat die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde über diese Auffälligkeit informiert. Der Grund für die Volumenzunahme im Fass konnte bislang nicht ermittelt werden. Die weitere Ursachenklärung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Nach derzeitiger Einschätzung erfüllt der beschriebene Vorgang nicht die Kriterien eines Meldepflichtigen Ereignisses. Sollte sich im Zuge der weiteren Untersuchungen jedoch eine andere Einschätzung ergeben, würde eine entsprechende Meldung nachgeholt werden.

Im Rahmen der Konditionierungskampagne werden die Fässer bzw. der Fassinhalt in Gusscontainer umgefüllt, die zur Endlagerung im Endlager Schacht Konrad bestimmt sind.

Im Kernkraftwerk Krümmel befinden sich derzeit 1.332 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall aus dem Kraftwerksbetrieb (Filterkonzentrate, Verdampferkonzentrate, Mischabfälle und Einzelkomponenten).

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Sandra Kühberger, Pressesprecherin, PRA/Media Relations Germany
Telefon +49 30 8182 2323, Fax +49 30 8182 2315,
sandra.kuehberger@vattenfall.de

Unternehmen zu gemeinsamer Lösung zur Kernenergiefinanzierung bereit

28.04.2016

KFK-Pläne überfordern jedoch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Die heute in Berlin von der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) vorgelegten Vorschläge belasten mit einem hohen Risikoaufschlag die betroffenen Energieunternehmen über ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hinaus. Dies können sie schon aus Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, Kunden und Eigentümern so nicht akzeptieren. Vor einer abschließenden Bewertung werden die Unternehmen den Bericht zunächst eingehend analysieren.

Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren die Energiewende aktiv unterstützt. Sie haben zudem die für den Ausstieg aus der Kernenergie notwendigen Rückstellungen in Höhe von mehr als 40 Mrd. Euro angemessen und richtig bilanziert. Dies haben sowohl die Bundesregierung als auch die KFK selbst bestätigt.

Die Kernenergie betreibenden Unternehmen stehen selbstverständlich zu ihren Verpflichtungen für die Abwicklung der Kernenergie und haben hierfür Rückstellungen gebildet, die auch im internationalen Vergleich sehr konservativ sind und auch jetzt schon alle erdenklichen Risiken abbilden. Ungeachtet dessen sind die Zwischen- und Endlagerung in Deutschland allerdings operative Aufgabe des Staates, der hierfür auch die politische Verantwortung trägt. Die dafür bei den Unternehmen gebildeten Rückstellungen für die Lagerung sollen nach den Vorschlägen der KFK in einen staatlichen Fonds überführt werden. Die grundsätzliche Logik einer geteilten Verantwortung können die Unternehmen daher nachvollziehen.

Die Energieunternehmen haben die Kommission jederzeit konstruktiv unterstützt. Sie haben mit äußerster Transparenz die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen und die technische Machbarkeit von diskutierten Lösungen dargestellt. Sie waren in den Gesprächen mit der KFK im Sinne einer konsensualen Lösung bereit, einen darüber hinaus gehenden Risikozuschlag in Kauf zu nehmen. Im Interesse einer solchen Verständigung haben sie ihre wirtschaftlichen Hintergründe offen und transparent dargelegt und angeboten, bis an die äußerste Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu gehen. Diese Grenze wurde mit dem Kommissionsvorschlag zur Höhe des so genannten Risikoaufschlages allerdings überschritten. Die Unternehmen sind gleichwohl weiterhin an einer Organisation und Finanzierung des Kernenergieausstiegs im Konsens interessiert. Sie sind daher jederzeit bereit, ihre Vorschläge in die weitere Diskussion mit der Politik einzubringen.

 

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Stefan Müller, Vattenfall GmbH, Media Relations Germany
Telefon 030 8182 2320, Fax 030 8182 2315,
stefan.mueller@vattenfall.de

Steffen Herrmann, Vattenfall GmbH, Media Relations Germany
Telefon 030 8182 2321, Fax 030 8182 2315,
steffen.herrmann@vattenfall.de

KKK Dialog Forum tagt zum Dritten Mal am 14.04.2016

15.04.2016

Das KKK-Dialog Forum ist ein Baustein der Öffentlichkeitsarbeit von Vattenfall. Eingeladen werden Vertreter von Institutionen rund um Geesthacht und wie immer fand das Meeting im Schulungs- und Kommunikationscenter neben dem Kraftwerk statt.

Eingeladen waren 14 Personen, 6 haben teilgenommen. An dem Abend wurde u.a. die Öffentlichkeitsveranstaltung vom 28.01.2016 im Oberstadttreff nachbereitet und die Mehrzahl der Anwesenden war der Meinung, daß die Verbindlichkeit zum Rückbau des Kernkraftwerks von Vattenfall fehlte. Weiter wurde angemerkt, daß die Moderation auch mehr die Fragesteller berücksichtigen soll, die mit dem Thema Kernkraft noch nicht so vertraut sind.

Im Hauptteil der Veranstaltung präsentierte Wolfgang Schappert, Strahlenschutzbeauftragter im Kernkraftwerk Kümmel , auf der Grundlage der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen das Verfahren zur Freimessung vom Materialien.

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Dieses Thema wird im nächsten Meeting der Teilnehmer des KKK-Dialog-Forum am 08.06.2016 durch eine Begehung des Kraftwerks vertieft und in einer weiteren Sitzung- auch zum Thema Freimessung – werden Vertreter der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde eingeladen.

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Dekontaminations-Arbeiten im Kernkraftwerk Krümmel

01.04.2016

Vattenfall wird im Kernkraftwerk Krümmel eine sogenannte Full-System-Decontamination (FSD) der Anlage durchführen. Mit dem System soll die Kontamination des Reaktordruckbehälters, der Einbauten sowie der anschließenden Rohrleitungen soweit wie möglich reduziert werden. Dies bedeutet eine geringere Belastung des arbeitenden Personals und letztlich eine Reduzierung des radioaktiven Abfall- Volumens. Die vorbereitenden Arbeiten zur FSD beginnen am kommenden Montag, den 04.04.2016.

Die FSD arbeitet mit hochwirksamen Chemikalien, die in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb der Rohrleitungen und Behälter die Oberflächenkontamination lösen und über den Spülvorgang auf Filterharzen sammeln. Die Filterharze werden später konditioniert und der Endlagerung zugeführt. Die FSD ist ein Standardverfahren zur Dekontamination, das sich in zahlreichen Druck- und Siedewasserreaktoren weltweit bewährt hat und in Deutschland z. B. bereits in den Kraftwerken Isar 1, Stade und Obrigheim angewandt wurde.

Die Arbeiten dazu wurden in Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde und Gutachtern sowie der Firma AREVA vorbereitet und sollen im 2. Quartal 2016 durchgeführt werden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Sandra Kühberger, Pressesprecherin, PRA / Media Relations Germany
Telefon +49 30 8182 2323, Fax +49 30 8182 2315,
sandra.kuehberger@vattenfall.de

Weitere Informationen über Vattenfall erhalten Sie unter:
www.perspektive-kruemmel.de;
www.vattenfall.de/newsroom, http://blog.vattenfall.de und http://Twitter.com/vattenfall_de

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Krümmel

15.02.2016

Im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten im Kernkraftwerk Krümmel wurde festgestellt, dass der Aufbau des Daches der sogenannten „heißen“ Werkstatt von der Dokumentation abweicht und die Flächenlast höher ist als dokumentiert. Vattenfall wird das Dach kurzfristig zusätzlich sichern und bis Ende des Jahres vollständig sanieren.

Die heiße Werkstatt ist die Werkstatt im Kontrollbereich des Kernkraftwerks, die kalte Werkstatt ist die außerhalb des Kontrollbereichs. In der heißen Werkstatt werden Arbeiten auch mit kontaminierten Materialien ausgeführt.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde am 11.02.2016 fristgerecht als meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) gemeldet. Es liegt mit der Meldekategorie 0 unterhalb der siebenstufigen internationalen INES-Skala. Das Ereignis hat keine Auswirkungen auf Personen bzw. die Umwelt.

 

"Energiewende konkret": Vattenfall startet neue Informationsveranstaltung zum Kernkraftwerk Krümmel

29.01.2016

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Premiere der neuen Informationsveranstaltung „Energiewende Konkret“ in Krümmel: Über 120 Interessierte hatten am 28.01.2016 den Weg nach Geesthacht gefunden und nutzten die Gelegenheit für Fragen und Kritiken rund um den Stilllegungsantrag und das Aufsichtsverfahren. Von Vattenfall standen den Besuchern Dr. Ingo Neuhaus, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH und Torsten Fricke, Leiter des Kraftwerks Krümmel für Fragen zur Verfügung, von Seiten der Aufsichtsbehörde war Dr. Dr. Jan Backmann, Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) nach Geesthacht gekommen.

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Die Vorträge stehen hier zum Download bereit; die Extrapresseschau finden Sie hier.

Informationsveranstaltung "Energiewende konkret"

am 28.01.2016 um 18 Uhr im Oberstadt-Treff, Dialogweg 1, 21502 Geesthacht

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,pk_energiewendekonkret_teaser-startseite_201601203

gerne würden wir Sie zu den aktuellen Planungen für die Stilllegung und den Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel informieren. Aus diesem Grund möchten wir Sie herzlich zur Informationsveranstaltung „Energiewende konkret“ einladen.

Ihre Gesprächspartner:

Dr. Ingo Neuhaus, GF Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH

Torsten Fricke, Leiter Kernkraftwerk Krümmel

Dr. Dr. Jan Backmann, Leiter Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR)

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

KKK-Dialog-Forum II hat Anfang des Jahres stattgefunden

08.01.2016

Zu Beginn des neuen Jahres, am 07.01.2016 abends, trafen sich die Teilnehmer des KKK-Dialog-Forums im Schulungs- und Kommunikationszentrum neben dem Kernkraftwerk Krümmel (KKK) zur zweiten Sitzung.

Zuerst wurde noch einmal über den Inhalt und die Zielsetzung des KKK-Dialog-Forums gesprochen und über die Anmerkung der Teilnehmer, dass dieser Veranstaltungsrahmen von Vattenfall nicht dazu genutzt werden darf, dies als Legitimierung von Entscheidungen im Sinne einer Öffentlichkeitsbeteiligung zu gebrauchen.

CASTOREN

Herr T. Fricke, Leiter der Anlage, erläutert dann ausführlich, wie Castoren aufgebaut sind, wie diese angeliefert werden, in welchen Schritten CASTOREN mit Brennelementen oder Sonderbrennstäben beladen werden und wie diese im Standort-Zwischenlager überwacht werden.

SCOPING Termin

Anschließend gab Herr J. Brenner von Vattenfall Informationen zur gesetzlichen Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen eines SCOPING Termins. Hier wurde neben den gesetzlichen Grundlagen u.a. deutlich gemacht, dass die Behörde dieses Verfahren leitet und der SCOPING Termin nicht den Erörterungstermin ersetzt.

Nächster Termin

Die Teilnehmer verständigten sich auf einen Folgetermin am 14.04.2016 mit dem Thema Freigabeverfahren.

Weiteres Thema

Ein weiteres Wunschthema der Teilnehmer ist die Erläuterung der Personalstruktur und der benötigten Qualifikationen im KKK und eine mögliche Beauftragung von Fremdfirmen auch aus dem Raum Geesthacht.

Anlagensicherungsübung im Kernkraftwerk Krümmel

03.12.2015

Demonstranten waren auf das Außengelände des Kernkraftwerks Krümmel eingedrungen, ketteten sich an Baucontainer an, entfalteten ein Transparenz und demonstrierten lautstark.

Dies war das Rahmenszenarium zur Anlagensicherungsübung im Kernkraftwerk Krümmel.

Mindestens einmal im Jahr wird der Grundlage einer realistischen Situation das Zusammenspiel zwischen dem Objektsicherungsdienst des Kernkraftwerks Krümmel und der örtlichen Polizeidienststelle Geesthacht geübt.

Beobachter der Polizei, der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, des Innenministeriums Schleswig Holstein und des Kernkraftwerks begleiteten die Übung eng und werteten anschließend den Übungsverlauf aus.

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Vorbesprechung der Übung mit den Leitungskräften und Beobachtern

Die Übung begann um 10:30 Uhr und endete gegen 11:40 Uhr.

Weder der Objektsicherungsdienst des Kraftwerkes noch die alarmierten Polizeikräfte waren vorgewarnt worden oder hatten Gelegenheit, sich gezielt auf die Situation vorzubereiten.

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Die Sicherheit wurde wiederhergestellt

Umso erfreulicher war, daß die anschließende detaillierte „Manöverkritik“ bescheinigte, daß die Ziele der Übung von allen Beteiligten erreicht wurden.

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Nachbesprechung und Manöverkritik

Allgemeine Meinung war, daß es es immer wieder gut ist, solche Übungen unter realistischen Bedingungen durchzuführen, denn nur dadurch können die Mechanismen der Zusammenarbeit geübt und automatisiert werden.

 

Diskussionsveranstaltung „Entsorgung freigegebener Abfälle aus dem Rückbau von Kernkraftwerken“

Kiel, 30.11.2015

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) informierte zu Recycling und Deponierung nicht strahlenbelasteter Abfälle aus dem Rückbau von Kernkraftwerken.

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Umweltminister Herr Dr. Habeck am Rednerpult

Beim Rückbau der kerntechnischen Anlagen in Schleswig-Holstein geht es nicht nur um Fragen der Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle. Ein Großteil der beim Rückbau anfallenden Stoffe sind zwar ohne radioaktive Belastung aus dem Kraftwerksbetrieb, die Frage ihrer Entsorgung ist aber aufgrund des Kontextes ebenfalls sensibel. Mit über 90% der zu entsorgenden Stoffe machen sie den weitaus größten Anteil des beim Rückbau anfallenden Abfalls aus. Um hier bereits frühzeitig Transparenz zu schaffen und die fachliche Begleitung durch die Träger und Betreiber geeigneter Entsorgungsanlagen in Schleswig-Holstein sicher zustellen, lud der Minister Dr. Robert Habeck zu einer Informationsveranstaltung ins Landeshaus ein. Sein Ziel, so der Minister, sei ein „Entsorgungspakt“ aller Beteiligten. Der Einladung folgten über 80 Vertreter von  Kommunen, der Entsorgungswirtschaft, der Umweltverbände, der Landtagsfraktionen sowie der Betreiber der Kernkraftwerke im Land. Zahlreiche Medienvertreter beobachteten die Veranstaltung und berichteten.

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Zu Beginn der Veranstaltung schilderten Vertreter des Ministeriums zunächst die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen des schleswig-holsteinischen Abfallrechts und Aspekte des Strahlenschutzes bei Abfällen mit vernachlässigenswerter Radioaktivität. Besonderes Augenmerk wurde hier auf die auch international geltenden Grenzwerte für Strahlenbelastung und die Freimessungsverfahren gelegt. Dabei wurde wiederholt  deutlich gemacht, das die Grenzwerte zur Freigabemessung in einem Bereich weit  unter der natürlichen, ohnehin vorhandenen natürlichen Strahlenbelastung liegen.

In der anschliessenden Erörterung wurden diese Werte und Messverfahren auch mit den anwesenden Vertretern von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden diskutiert und erläutert. In kurzen Statements der Vertreter weiterer betroffener Interessengruppen konnten im Anschluss deren Positionen vorgestellt werden. Hier sprachen u.a. Vertreter von Vattenfall für die Kraftwerksbetreiber, des B.U.N.D, der Entsorgergemeinenschaft Schleswig-Holstein sowie von Gemeinde-Zweckverbänden. Einigkeit bestand bei allen Referenten, das unabhängig von den rechtlichen, technischen und Standort-Fragen zur Lagerung nicht-radioaktiver Abfälle aus dem Rückbau der Informationsvermittlung und Schaffung von Transparenz besonders hohe Bedeutung zukäme. Grundsätzlich bestände allgemeine Bereitschaft, Recycling und Lagerung des nicht strahlungsbelasteten Abfalls aus dem Rückbau kooperativ und partnerschaftlich angehen zu wollen. Hierzu wurde die Gründung einer übergreifenden Arbeitsgruppe ins Gespräch gebracht.

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In seinem Schlusswort betonte Minister Dr. Habeck den Wunsch nach einem „Entsorgungspakt“ und versprach, die dafür von allen Interessenvertretern als essentiell erachtete Transparenz weiter sicherzustellen zu wollen. Dazu kündigte er  nach diesem Auftakt mit Dank an alle Beteiligten weitere Veranstaltungen zum Thema an.

 

Brandschutzübung im Kernkraftwerk Krümmel

10.11.2015

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Die knapp 50 im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute rücken im Dienstwagen an

Die jährliche Brandschutzübung im Kernkraftwerk Krümmel fand am 09.11.2015 abends statt. Brandbekämpfung und Personenrettung unter erschwerten Bedingungen waren diesmal Übungsinhalt. Die Werksfeuerwehr des Kraftwerks wurde dabei von zwei Zügen der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht und Grünhof/Tesperhude unterstützt, insgesamt waren ca. 50 Feuerwehrleute im Einsatz.

Die Beobachter der Behörde konnten anschließend bestätigen, dass das Übungsziel erreicht wurde.

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Die Übung in vollem Gange

Poseidon-Pool-Drachenboot-Cup 2015

Poseidon- Bad – Olloweg 51 – Hamburg Eidelstedt/Stellingen

03-drachenbootcup2015_1024x683_teaser_sprechblase_kkkBeim Poseidon-Pool-Drachenboot-Cup sitzen sich jeweils zwei 6er Teams in einem Drachenboot gegenüber. Nach dem Startkommando „Are you ready? – Attention! – Go!“ versucht jedes Team mit kräftigen, schnellen, synchronen Paddelschlägen das andere Team rückwärts zu bewegen. Sobald die Markierung am Schwimmbadrand überschritten worden ist, spätestens aber nach 30 Sekunden, ist der Wettkampf beendet. Das Team, das die Markierung auf der eigenen Seite nicht überschreitet und wiederum den Gegner dazu bewegt, die eigene Markierung vor 20/30 Sek. zu überschreiten, gewinnt. Wer den Gegner sichtbar aus der Null-Position zieht ist nach 30 Sek. Gewinner.

 

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Der Wettkampf in vollem Gange

Es wird in Gruppen gestartet und in einer Turnierform mit Hin- und Rückrunde werden die Sieger ermittelt.

Der Ko-Sieger erhält 4 Punkte (Sieg innerhalb von 10 Sec.) Sieger mit Linienüberschreitung erhält 3 Punkte, einfacher Sieg mit Raumgewinn 2 Punkte, kein Sieger (kein Raumgewinn) 1 Punkt, Verlierer 0 Punkte.

„Die Stromschnellen“ von der Vattenfall Sportvereinigung Hamburg e.V. haben in diesem Jahr zum Dritten Mal in Folge den Wanderpokal des BSV Hamburg erkämpfen können und sind sichtlich stolz auf diese Leistung. Auch wenn die Witterungsbedingungen dieses Jahr sehr herbstlich waren, war die Veranstaltung wieder gut organisiert und hat Allen, Teilnehmer und Ausrichter, richtig viel Spaß gemacht.

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Stolz präsentieren die diesjährigen Sieger, die Stromschnellen, Pokal und Urkunde

KKK Bürgermeister-Treffen 2015

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Alle Beteiligten im gemeinsamen Gespräch

Am 02.11.2015 sind einige Bürgermeister der Gemeinden und Städte rund um das Kernkraftwerk Krümmel und der Landrat des Landreises Herzogtum-Lauenburg, Herr Dr. Mager, der Einladung gefolgt, sich über den Status des Kernkraftwerks zu informieren.

Herr Fricke, der Leiter der Anlage informierte schwerpunktmäßig zum Thema „Antrag auf Stilllegung und Rückbau“ und über bestimmte Projekte des abgelaufenen Jahres und zukünftig geplante Vorhaben. Ebenso wurde ein Überblick zum Vattenfall Kommunikationskonzept bzgl. Öffentlichkeitsbeteiligung gegeben.

Neben dem Vortrag blieb ausreichend Raum, die weiteren inhaltlichen Fragen zu beantworten.

Im Rahmen der Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird es auch im Jahr 2016 wieder ein Bürgermeister-
treffen geben.

 

Fraktionsmitglieder der Ratsversammlung Geesthacht besuchen Gorleben

09.11.2015

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links: die Gorleben Besuchsgruppe, rechts: im Infohaus Gorleben

9 Ratsmitglieder der Fraktionen der Ratsversammlung Geesthacht sind der Einladung vom Kernkraftwerk Krümmel gefolgt, am 08.10.2015 gemeinsam den Standort Gorleben zu besuchen.

Im ersten Teil des Besuchs am Vormittag wurden die Teilnehmer über die historische Entwicklung von Gorleben als mögliches Endlager informiert, auch über die Gründe des jetzigen Entwicklungs-Stopps. Ein Besuch des Salzstocks war leider aus übergeordneten Gründen nicht möglich.

Nach einem wohlschmeckenden Imbiss ging es weiter zu den oberirdischen Anlagen in Gorleben.

Erst wurde das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle besichtigt und dann die sog. PKA, die Pilot- Konditionieranlage, in der die Reparatur von defekten oder beschädigten Behältern für radioaktives Material mit hoher Wärmeentwicklung (Hochradioaktives Material) unter höchsten Strahlenschutzbedingungen möglich ist.

Durchgängig bestätigten die Teilnehmer, daß eine direkte Besichtigung solcher Anlagen sehr informativ ist und einen guten persönlichen Eindruck zur Problematik der Endlagerung vermittelt.

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Start des neuen Dialog-Forums im Kernkraftwerk Krümmel

pk_icon_forum_1024x683_teaser_sprechblase_kkkAuftakt in Krümmel: Am 30. September fand im Schulungs- und Kommunikationszentrum im Kernkraftwerk Krümmel das erste Dialog-Forum statt.  Damit will Vattenfall über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gemeinsam mit Gemeinde, Nachbarn und Interessensgruppen den Rückbau des Kernkraftwerks gestalten.  Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Vattenfall insgesamt 13 Institutionen, darunter die Ausschüsse der Gemeinde Geesthacht,  die Ortsguppen von BUND und NABU  und wirtschaftlichen Vereinigungen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.  11 Organisationen nahmen die Einladung auch an. Am Abend selbst wurden die Ziele und die Inhalte des Dialog-Forums engagiert und lebhaft diskutiert. Auch gab es den Wunsch, den Teilnehmerkreis zu erweitern.

Der Leiter der Anlage, Herr Torsten Fricke, erläuterte im Anschluss verschiedene Fragen rund um den Stilllegungs- und Abbauantrag und beantwortete weitergehende Fragen der Teilnehmer.

Abschließend wurden kurz Inhalt, Ort und Termin der demnächst geplanten „großen“ Öffentlichkeitsveranstaltung besprochen. Die nächste Öffentlichkeitsveranstaltung dieser Art wird für das erste Quartal 2016 geplant.

24.08.2015

Vattenfall hat am 24.08.2015 den Antrag auf Stilllegung und Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) in Kiel, eingereicht. „Der Verlauf des Genehmigungsverfahrens in Brunsbüttel dient uns als Erfahrungsbasis – die Erfahrungen, die wir bereits gesammelt haben, fließen in Krümmel mit ein. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir den Sicherheitsbericht für Krümmel schon in den kommenden Monaten einreichen können“, so Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy.

Der Sicherheitsbericht ist ein wesentliches Element im Genehmigungsverfahren zur Stilllegung und zum Abbau des Kernkraftwerks und beschreibt den Gesamtprozess des rund 15 bis 20 Jahre dauernden Rückbaus. „Der Bericht ist öffentlich und informiert auch Dritte, z. B. betroffene Anwohner, ob und wie sie durch das Vorhaben berührt sein könnten“, so Pieter Wasmuth weiter.

Vattenfall wird – wie schon in Brunsbüttel – die Öffentlichkeit am Verfahren über gesetzliche Bestimmungen hinaus beteiligen. Um den Dialog mit der Nachbarschaft und der breiten Öffentlichkeit zu intensivieren, werden sowohl Angebote vor Ort (z. B. Informationsveranstaltungen in Geesthacht) als auch Informationen über eine neue Website und auf Facebook geplant.

Ebenso wie in Brunsbüttel hat sich Vattenfall für die Planung des direkten Rückbaus entschieden, um die Erfahrungen und Fachkenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal zu nutzen.