03.12.2015

Demonstranten waren auf das Außengelände des Kernkraftwerks Krümmel eingedrungen, ketteten sich an Baucontainer an, entfalteten ein Transparenz und demonstrierten lautstark.

Dies war das Rahmenszenarium zur Anlagensicherungsübung im Kernkraftwerk Krümmel.

Mindestens einmal im Jahr wird der Grundlage einer realistischen Situation das Zusammenspiel zwischen dem Objektsicherungsdienst des Kernkraftwerks Krümmel und der örtlichen Polizeidienststelle Geesthacht geübt.

Beobachter der Polizei, der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, des Innenministeriums Schleswig Holstein und des Kernkraftwerks begleiteten die Übung eng und werteten anschließend den Übungsverlauf aus.

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Vorbesprechung der Übung mit den Leitungskräften und Beobachtern

Die Übung begann um 10:30 Uhr und endete gegen 11:40 Uhr.

Weder der Objektsicherungsdienst des Kraftwerkes noch die alarmierten Polizeikräfte waren vorgewarnt worden oder hatten Gelegenheit, sich gezielt auf die Situation vorzubereiten.

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Die Sicherheit wurde wiederhergestellt

Umso erfreulicher war, daß die anschließende detaillierte „Manöverkritik“ bescheinigte, daß die Ziele der Übung von allen Beteiligten erreicht wurden.

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Nachbesprechung und Manöverkritik

Allgemeine Meinung war, daß es es immer wieder gut ist, solche Übungen unter realistischen Bedingungen durchzuführen, denn nur dadurch können die Mechanismen der Zusammenarbeit geübt und automatisiert werden.